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Krankheit

"Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor."

Hippokrates,

griechischer Arzt (um 460 - um 370 v. Chr.)

 

 

Dr. Cornelia Heintze
Fachübergreifende Kompetenz in Beratung und Coaching
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Gesundheitscoaching


Allgemeines
Salutogenetischer Ansatz
Ablauf und Leistungen
 

Copyright Fotos: Cornelia Heintze

Allgemeines

Je älter eine Bevölkerung wird, um so wichtiger ist es für den einzelnen, möglichst lange gesund zu bleiben. Immer mehr Menschen entwickeln jedoch immer früher Erkrankungen mit chronischem Verlaufsmuster. Dies zeigt sich in der Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ebenso wie im Auftreten der sogenannten Altersdiabetes (Diabetes Typ II) resp. des metabolischen Syndroms bereits bei Jugendlichen. Dazu kommt ein Anwachsen psychischer Störungen. Nach einer Analyse der Daten der gesetzlichen Rentenversicherungen für das Jahr 2002 rangieren sie mittlerweile noch vor den Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ob ein Mensch chronisch krank wird und wann er chronisch krank wird, ist nicht durch seine Gene vorgegeben. Gene sind eingebunden in ein komplexes Geschehen des ständigen Austausches mit Umweltbedingungen. Je nach dem sind sie ähnlich dem Licht in einem Zimmer ein- oder ausgeschaltet. Wer z.B. Träger von Genen ist, die die Entwicklung einer Krebserkrankung begünstigen, braucht keinen Krebs zu bekommen, wenn er oder sie durch einen gesunden Lebenswandel und ein auf Gesunderhaltung orientiertes Selbstkonzept die gesunderhaltenden Faktoren so stärkt, dass die "Krebsgene" ausgeschaltet bleiben. Auf der anderen Seite: wer seine Ernährung nicht auf naturbelassenen Lebensmitteln mit reichlich Vitalstoffen gründet, sondern sich überwiegend mit industriell vorgefertigter Kost ernährt, zudem raucht, sich wenig bewegt und unter Dauerstress steht, gerät selbst bei günstigster Genausstattung schleichend in eine Dysbalance. Bis zur Entwicklung dauerhafter gesundheitlicher Störungen dauert es dann nicht mehr lange.

Salutogenetischer Ansatz

Ich vertrete in der Gesundheitsberatung einen salutogenetischen Ansatz. Der Begriff geht auf Forschungen von Aaron Antonovsky zur Stressbewältigung von Frauen in den Wechseljahren zurück. Während die Schulmedizin überwiegend pathogenetisch orientiert ist, d. h. sich mit der Bekämpfung von Krankheiten befasst, stellt der salutogenetische Ansatz umgekehrt die Gesundheit und die Faktoren, die Gesundheit erhalten, in den Mittelpunkt. Zahlreiche empirische Studien haben ergeben, dass Gesundheit, Krankheit und Krankheitsbewältigung durch ein komplexes Zusammenwirken von physischen, psychischen und sozialen Faktoren bestimmt werden. Der rein organbezogenen Betrachtung entgehen diese Zusammenhänge. Erst recht ist sie blind dafür, dass Menschen je nach Typ unterschiedliche gesundheitliche Störungen entwickeln, sie unterschiedlich wahrnehmen und unterschiedlich damit umgehen.

Salutogenetisches und pathogenetisches Denken schließen sich für mich nicht aus. Die Frage ist: wann ist welches Denken angebracht? Wesentlich für meinen Ansatz ist erstens die strikte Orientierung an dem, was wissenschaftlich auf der Basis von Meta-Studien gesichert ist und zweitens eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen im Sinne einer Körper-Geist-Einheit. Wichtig ist für mich zudem die Berücksichtigung von Mann-Frau-Unterschieden. Frauen werden nach wie vor nach den Regeln behandelt, die für Männer erforscht wurden und erhalten Medikamente, deren Wirksamkeit primär an Männern getestet wurde. Sie haben jedoch häufig ein anderes Verhältnis zu ihrem Körper als Männer, sind stärker vorsorgeorientiert, bilden andere Muster von Krankheiten aus und reagieren auf Medikamente und Therapien anders als Männer. Dies resultiert aus einem anderen Regulationssystem bei den gesunderhaltenden und krankmachenden Faktoren. Ein einfaches Beispiel: der weibliche Körper weist pro kg Körpergewicht einen durchschnittlich höheren Fettanteil auf. Fettlösliche Medikamente wirken daher länger als bei Männern und müssen entsprechend niedriger dosiert werden. Wird dies nicht berücksichtigt, entstehen Probleme im Form erhöhter Nebenwirkungen etc.

Ablauf und Leistungen

Ich verfüge über breites medizinisches Wissen und eine aus tiefgreifenden persönlichen Erfahrungen erwachsene Gesundheitskompetenz. Über Felderfahrungen verfüge ich aufgrund von Tätigkeiten in der Altenpflege/Psychiatrie und als Krankenhausdezernentin.

In meiner Gesundheitsberatung verbinde ich individuelle Hilfestellung und Begleitung bei der gesundheitsorientierten Veränderung von Denk- und Handlungsweisen mit der Vermittlung von Fachinformationen zu Gesundheitsthemen. Dies schließt gezielte Recherchen zum Stand des Wissens ein. Wichtig ist mir hierbei, wissenschaftliche Forschungsergebnisse hinsichtlich ihrer Relevanz, Aussagekraft und wissenschaftlichen Solidität zu überprüfen. Erst auf dieser Basis können Entscheidungen, die im Kern Abwägungen zwischen verschiedenen Risiken beinhalten, fundiert getroffen werden.

Folgende Leistungen biete ich an:

  • Begleitung in einem Prozess der dauerhaften Gewichtsreduktion durch Ernährungsumstellung
    und Steigerung der körperlichen Bewegung
  • Begleitung in einem Prozess der Erlernung von Strategien des konstruktiven Umgangs mit Stress
  • Beratung und Begleitung bei Beschwerden in den Wechseljahren
  • Begleitung bei der Umsetzung von Rauch-Entwöhnungsstrategien
  • Beratung bei Fragen gesunder Lebensgestaltung
  • Durchführung von Recherchen (Untersuchungsverfahren, Therapien, Medikamente...)
  • Beratung bei der Abwägung zwischen verschiedenen Risiken

Meine Leistungen sind keine Leistungen im Sinne von medizinischer Therapie oder Psychotherapie. Meine Zielgruppe sind Menschen, die über die Bereitschaft und Fähigkeit verfügen, sich aktiv um den Erhalt resp. die Wiedergewinnung der eigenen Gesundheit zu kümmern. Sie haben aufgrund meist einer entsprechenden Vorgeschichte bereits die Absicht ausgeprägt, in ihrem Leben etwas zu ändern, z.B. aus einem bestimmten Gedankengefängnis auszubrechen, mit dem Rauchen aufzuhören, die überschüssigen Pfunde ohne Jo-Jo-Effekt aufgrund Ernährungsumstellung kombiniert mit regelmäßigem Sport zu reduzieren. Gesundheitsberatung und Gesundheitscoaching setzt – dies im Gegensatz zur Theapie - ein funktionierendes Selbstmanagement beim Klienten voraus. Der Klient befindet sich hier nicht in der Rolle des Patienten, sondern in der Rolle des Gesundheitskunden. Menschen, die Krankheit als Schicksal begreifen und Heilung grundsätzlich nur von außen erwarten, sind bei mir nicht an der richtigen Adresse. Erst recht ist bei Menschen mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen die Voraussetzung für ein erfolgreiches Gesundheitscoaching nicht gegeben. Wird im Laufe des Coachings deutlich, dass eine schwere Erkrankung vorliegt, werde ich das Coaching sofort beenden, auf geeignete medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen verwiesen und den Klienten entsprechend weiterleiten.

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