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Dr. Cornelia Heintze
Fachübergreifende Kompetenz in Beratung und Coaching
Philosophie Privatcoaching Businesscoaching Gesundheitscoaching Sonstige Beratungsleistungen AGB&Honorar
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Honorar (Stand: April 2013)

1. Freier Dienstvertrag (§§ 611ff, BGB)

    1. Schriftform: Zwischen dem Auftraggeber und mir wird ein detaillierter Dienstvertrag (nochfolgend Dienstvertrag genannt) abgeschlossen, der in der Regel der Schriftform bedarf. Dort, wo keine Coaching-, sondern einfache Beratungsleistungen erbracht werden, erhält er unter Angabe des Inhaltes der Beratung die Form einer einfachen Honorarvereinbarung.   
    2. Leistungsbeschreibung: Die von mir zu erbringenden Beratungsleistungen werden im Dienstvertrag nach Umfang, Thema/Anliegen und Zielsetzung des Auftraggebers im Einzelnen festgelegt.
    3. Erfolgskontrolle: Wo immer es möglich und sinnvoll ist, werden Kriterien für Erfolg vereinbart und das Prozessergebnis daran gemessen. Davon unberührt bleibt, dass in der rechtlichen Würdigung bei einem Dienstvertrag im Unterschied zum Werkvertrag kein bestimmter Erfolg, sondern nur die Erbringung der vereinbarten Tätigkeit geschuldet ist.
    4. Rücktritt, Kündigung: Solange meinerseits noch keine der vereinbarten Leistungen erbracht wurden, kann der Auftraggeber von einem abgeschlossenen Vertrag ohne Angabe von Gründen binnen einer Zweiwochen-Frist zurücktreten. Der Rücktritt bedarf der Schriftform. Dies gilt auch für Vorverträge. Nach der Inanspruchnahme erster vertraglicher Leistungen durch den Auftraggeber ist eine Vertragskündigung nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Es gilt § 314 BGB i. V. m. § 626 BGB.
    5. Verschwiegenheit: Bei der Erbringung von Coaching-Leistungen verpflichte ich mich zur Verschwiegenheit bezogen auf alle sensiblen, den Klienten/die Klientin bezogene Informationen. Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit gilt auch dort, wo Auftraggeber und Klient nicht identisch sind. Ausgeschlossen ist damit die Weitergabe sensibler Daten an den Arbeitgeber des Klienten, ebenso die Abgabe von Beurteilungen. Lediglich sofern es im Interesse des Klienten selbst liegt, er hierzu also sein Einverständnis erklärt, kann davon abgewichen werden. Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit endet für mich dort, wo Verschwiegenheit bedeuten würde, der Durchführung schwerer Straftaten, von deren Planung ich Kenntnis erhalte, nicht entgegen zu treten.
    6. Arbeitsplan: Ist ein Auftrag zustande gekommen, bedarf das Anliegen des Klienten einer vertieften Klärung. Sie ist Basis für die Erstellung eines Arbeits- resp. Strukturplanes durch mich. Nach Besprechnung mit dem Auftraggeber wird er dem Vertrag als Anlage beigefügt. Der Arbeitsplan ist nicht rechtsverbindlich, dient aber als Orientierung für den Ablauf des Prozesses.

2. Honorare und Kosten

    1. Bei einfachen Beratungsleistungen (Impulsberatungen oder Finanzberatungen) liegt der Honorarsatz bei 60 Euro (60 Minuten), 90 Euro (90 Minuten) resp. 110 Euro (120 Minuten). 
    2. Im Coaching-Fall ist das Erstgespräch bis zum Umfang einer Stunde kostenlos. Es dient der Abklärung, ob eine Auftragsvergabe erfolgen soll oder nicht.
    3. Coachinghonorar: Die Honorierung kann sich pauschaliert auf das Gesamtprojekt oder die reinen Coaching-Sitzungen beziehen. Wird ein Stundensatz für die einzelne Coaching-Sitzung vereinbart, beinhaltet dies auch den Aufwand für Vor- und Nachbereitung einschließlich notwendiger Recherchen sowie die Kosten für die dem Klienten ausgehändigten resp. überlassenen Unterlagen. Nicht eingeschlossen sind Zusatzleistungen (Erstellung von Gutachten, schriftliche Expertisen, Online-Beratungen per E-Mail-Kommunikation usw.). Sie bedürfen der ausdrücklichen Vereinbarung und sind pauschal zu vergüten. Ebenfalls nicht eingeschlossen sind Reisekosten im Falle der Wahrnehmung von Terminen außerhalb von Leipzig; sie werden separat abgerechnet. Die nachfolgende Übersicht gibt die All-Inclusive-Preise an.

       

      Stundensätze
      bei Privatcoaching

      60 – 90 Euro    (je nach Schwierigkeitsgrad) Die Stundensätze schließen den zusätzlichen Zeitaufwand für Vor- und Nachbereitung incl. notwendiger Recherchen ebenso ein wie die Überreichung von Unterlagen. 

      Reisekosten bei Terminen außerhalb von Leipzig werden separat abgerechnet. 

      Im Umfang bedeutsame Berat- ungsleistungen, die zwischen den Sitzungen (E-Mail-Kommunikation oder telefonische Beratung) erbracht werden, stellen kostenpflichtige Leistungen dar.
      Sie werden nach Zeitaufwand
      gemäß dem vereinbarten Stundensatz abgerechnet. 

      Stundensätze
      bei Businesscoaching

      120 – 160 Euro (je nach Schwierigkeitsgrad und erforderlichem Zusatzaufwand)


Zahlungsmodalitäten:

Bei Impulsberatungen ist Barzahlung die Regel.

Liegt ein Coaching-Vertrag vor, ist das vereinbarte Honorar beim Kurz-Coaching (bis zu 4 Sitzungen) zu je einem Drittel nach der 1. Sitzung, zur Mitte des Projektes und nach Beendigung fällig. Die Bezahlung hat unverzüglich ohne Abzüge zu erfolgen. Beim Tiefen-Coaching (bis zu 12 Sitzungen) erfolgt Rechnungstellung im 2-Monats-Turnus oder in Form monatlicher Ratenzahlungen; Abweichungen sind möglich.

3. Haftung

Meine Beratung schließt die Weiterreichung von Informationen. die ich aus verschiedenen Quellen (Internet, Online-Datenquellen, Bücher, Zeitschriften...) recherchiert habe, ein. Bei der Auswahl der Quellen achte ich auf Seriosität. Auch seriöse Quellen können jedoch Informationen beinhalten, die unvollständig, fehlerhaft, verzerrt oder veraltet sind. Aufgrund meiner statistischen Ausbildung und Berufspraxis - von 1981 bis 1987 habe ich an der Freien Universität Berlin Kurse in Statistischer Methodenlehre und empirischer Sozialforschung abgehalten - bin ich zwar grundsätzlich in der Lage, die Aussagekraft von empirischen Daten zu beurteilen. Voraussetzung freilich: ich muss die Datenbasis und das Erhebungskonzept kennen. Angaben dazu werden jedoch häufig nicht oder nur bruchstückhaft gemacht. Eine zuverlässige Beurteilung der Aussagekraft ermittelter Informationen ist mir dann nicht möglich. So können sich bei medizinischen Studien Verzerrungseffekte dadurch ergeben, dass in die Gesamtbetrachtung der Wirkung eines Medikamentes oder einer Behandlungsmethode die Probanten nicht einbezogen werden, die das Medikament vorzeitig absetzten resp. die Behandlung abbrachen, weil sich starke Nebenwirkungen bei gleichzeitigem Ausbleiben einer Verbesserung der Beschwerden einstellten. Ohne genaue Kenntnis der Datenbasis und ihres Zustandekommens können diese geschönten Studien von mir nicht identifiziert werden. Dazu sind Meta-Studien erforderlich, die als Beurteilungsquelle jedoch vielfach nicht zur Verfügung stehen.

Bei allem Bemühen um verlässliche und aussagekräftige Informationen kann ich also deren Vollständigkeit, Fehlerfreiheit und Aktualität nicht gewährleisten. Auch kann ich keine Garantie dafür übernehmen, dass ein Klient, eine Klientin Ihre Ziele erreicht. Dort wo rechtliche Fragestellungen angesprochen sind, muss ich zusätzlich darauf hinweisen, dass ich keine Rechtsberatung leiste. Auf Rechtsberatungen besteht in Deutschland ein Juristenmonopol.


Leipzig, im April 2013

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